Download e-book for kindle: Grundlagen einer gerechten Organverteilung: Medizin · by Dr. Thomas Gutmann, Professor Dr. Klaus A. Schneewind,

By Dr. Thomas Gutmann, Professor Dr. Klaus A. Schneewind, Professor Dr. Ulrich Schroth, Professor Volker H. Schmidt, Professor Dr. Antonellus Elsässer, Professor Dr. Walter Land, Dr. Günther F. Hillebrand (auth.)

ISBN-10: 3540001573

ISBN-13: 9783540001577

ISBN-10: 3642555497

ISBN-13: 9783642555497

Organe sind knapp, und die Zahl der Patienten, die versterben, oder nicht wieder intestine zu machende Schäden an ihrer Gesundheit erleiden, bevor ihnen mit einer Transplantation geholfen werden kann, steigt ständig. Nach welchen Prinzipien aber sollen Lebenschancen an Bürger zugeteilt werden, die an Leben oder Gesundheit bedroht sind, wenn nicht allen von ihnen geholfen werden kann? Wer soll weiter leiden? Wer soll sterben, wenn nicht alle leben können? Diese Frage kann nicht allein mit medizinischem Wissen beantwortet werden; sie zwingt vielmehr unausweichlich zu normativen Wertungen und zu einer Zusammenschau dessen, was once Medizin, Psychologie, Recht, Ethik und Soziologie zur Lösung dieses difficulties beitragen können.

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Da die Indikationsstellung lediglich der Eignungsbestimmung dient und insofem der eigentlichen Empfangerauswahl vorausgeht (genauer: vorausgehen soil), wird sie sich redlicherweise auch nur an diesem MaBtab ausrichten durfen. 23 Wenn hinterher nicht aile transplantiert werden konnen, weil die Ressourcenlage das nicht zulaBt, ist das eine andere Frage, und dabei ist es selbstverstandlich auch erlaubt, individuelles und (utilitaristisch verstandenes) Kollektivwohl samtlicher in Frage kommender Patienten gegeneinander abzuwagen.

Schmidt gem dieser Politik zu vemehmen, zahlreiche intemationale Studien. 25 Angaben zu den Quellen dieser Studien konnten oder wollten sie nicht machen; auch die Richtlinien selbst schweigen sich dazu aus. Daftir wurden in rascher Folge eine Reihe von anderen Studien bekannt, die das Gegenteil belegten; jedenfalls die Pramisse von der Absolutheit der genannten Kontraindikationen, die allein imstande gewesen ware, Pauschalausschliisse zu rechtfertigen, als unhaltbar erwiesen. Zum Thema HIV-Infektion meldete sich die Frankfurter Aids-Expertin Eilke Helm zu Wort, die meinte, von Studien, die zeigten, daB bei HIV-Infizierten "eine negative Beeinflussung des Krankheitsverlaufes unter der notwendigen Immunsuppression nach Organtransplantation zu erwarten" sei, habe sie keine Kenntnis: Entsprechende "Ergebnisse wUrden voraussetzen, daB einer groBeren Zahl von HIVInfizierten Organe Ubertragen wurden, und das hat es meines Wissens bislang nicht gegeben.

Betroffen von der Vorauswahl waren HIV-Injizierte in allen Bereichen der Transplantationsmedizin, Alkoholiker vor allem in der Leber- und Raucher in der Herztransplantation. Und "gehen" sollte es nicht anders, nicht weil man etwa moralisieren wUrde, sondern weil die genannten Gruppen als kontraindiziert zu gelten hatten. Das belegten, war in den folgenden Wochen wiederholt von den Verteidi- 24 Also doch wieder Selektion, nicht bloB Indikation. Denn die Notwendigkeit zur Selektion ergibt sich, logisch betrachtet (und auch in der wirklichen Welt), immer erst, wenn Mangel herrscht.

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Grundlagen einer gerechten Organverteilung: Medizin · Psychologie · Recht · Ethik · Soziologie by Dr. Thomas Gutmann, Professor Dr. Klaus A. Schneewind, Professor Dr. Ulrich Schroth, Professor Volker H. Schmidt, Professor Dr. Antonellus Elsässer, Professor Dr. Walter Land, Dr. Günther F. Hillebrand (auth.)


by Daniel
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